Nebenkosten und Heizkosten
Heizkosten nach HeizKV mit CO2-Aufteilung
Stand: 11.10.2026
Lumis kann die Heizkosten selbst nach der Heizkostenverordnung verteilen, inklusive der CO2-Kostenaufteilung. Alternativ übernehmen Sie die Werte Ihres Messdienstes je Nutzer. Die Wahl treffen Sie je Abrechnung.
Die vier Wege für Heizkosten
| Auswahl | Wann sinnvoll |
|---|---|
| Selbst nach Heizkostenverordnung mit CO2-Aufteilung | Es gibt Heizkostenverteiler oder Wärmezähler, Sie rechnen selbst |
| Werte des Messdienstes je Nutzer | Ein Messdienst rechnet ab, Sie übernehmen seine Ergebnisse |
| Eigene Verteilung nach Schlüssel | Sonderfälle, etwa ohne Verbrauchserfassung |
| Keine Heizkosten in dieser Abrechnung | Mieter rechnen Heizung direkt mit dem Versorger ab |
Sie wählen den Weg im Schritt Kosten und Schlüssel im Feld Heizkosten. Damit Lumis Kosten findet, buchen Sie die Rechnungen der Heizanlage auf die Kostenarten Heizung oder Warmwasser.
Selbst nach HeizKV verteilen
- Öffnen Sie in der Abrechnung den Schritt Heizkosten.
- Liegt ein Vorschlag aus dem Energie-Modul vor, haken Sie die passenden Werte an und klicken Sie auf Angehakte Werte übernehmen. Lumis hakt nur Felder an, die noch leer sind.
- Tragen Sie unter Verteilung die Verbrauchsanteile für Heizung und Warmwasser ein, jeweils 50 bis 70 %.
- Geben Sie unter Energie und Warmwasser den Energieverbrauch der Heizanlage in kWh an. Bei Öl rechnen Sie Liter mal 10.
- Wählen Sie, wie das Warmwasser bereitet wird: mit bekannter Menge, mit Wärmezähler, ohne Messung oder getrennt.
- Füllen Sie den Bereich CO2-Kosten aus und klicken Sie auf Speichern und Ergebnis ansehen.
Grundkosten verteilt Lumis nach Wohnfläche, Verbrauchskosten nach den Ständen der Heizkostenverteiler oder Wärmezähler und der Warmwasserzähler. Ist bei einem Mieterwechsel nicht zwischenabgelesen worden, teilt Lumis den Verbrauch nach Gradtagszahlen. Wird nichts gemessen, setzt Lumis für das Warmwasser ersatzweise 32 kWh je m² Wohnfläche an.
CO2-Kosten aufteilen
Der Versorger weist CO2-Kosten und CO2-Ausstoß auf der Rechnung aus, bei Fernwärme der Wärmelieferant. Lumis berechnet daraus den Ausstoß je m² Wohnfläche und den Anteil, den der Vermieter trägt.
- Wohngebäude: Stufenmodell mit 10 Stufen. Je schlechter das Gebäude, desto höher der Anteil des Vermieters.
- Nichtwohngebäude: je 50 % Vermieter und Mieter.
Werte des Messdienstes übernehmen
Rechnet ein Messdienst ab, lesen Sie im Schritt Heizkosten dessen CSV mit Einlesen ein oder erfassen die Kosten je Nutzer von Hand. Für den Datenaustausch im bved-Format (Version 3.10) laden Sie mit Datenaustausch herunterladen Nutzer, Flächen und Kosten als ZIP herunter und lesen später die Datei des Messdienstes (DTD310) wieder ein. Sobald Werte erfasst sind, gilt automatisch Werte des Messdienstes je Nutzer.
Prüfen Sie die Angaben zur CO2-Aufteilung an der Rechnung des Versorgers. Fehlen sie, kann der Mieter seinen Anteil kürzen. Lumis ersetzt keine Rechtsberatung.
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